Der Löwenzahn begleitet uns gerade besonders: Er wächst durch Beton, bedeckt Felder mit Gelb und trägt seine Samen unermüdlich in die Welt. Seine Resilienz berührt uns immer wieder - eine kraftvolle Verbündete. Einige Samen gehen nun auf - in uns selbst und bei uns vor Ort, in der Landschaft, die uns umgibt. Mit Tiefenökologie als Kulturelement richten wir uns regionaler aus, vernetzen uns und erkunden weiter die Brüche unserer Zeit. Vielleicht zeigt sich das an jedem Ort anders – bei uns in Witzenhausen beginnt es gerade hier konkret Form anzunehmen:
Seit Anfang des Jahres entsteht hier eine generationenübergreifende Gruppe von Menschen (29 – 83 Jahre), die gemeinsam durch die tiefenökologische Spirale wandelt und ein Netzwerk aufbaut, das in der Region wurzeln kann.
Erste Formen zeigen sich bereits: in Aktionen im öffentlichen Raum, in Workshops und im Heranreifen einer tiefenökologischen Prozessbegleitung für Initiativen vor Ort.
Miras Fokus liegt derzeit auf ihrer Ausbildung als Holistic Dance Teacher in Wien, um mit all dem Gelernten weiter an der Verbindung von Tiefenökologie und Somatik zu forschen und ermöglicht Kunst, Kultur und Begegnung im Poesiewohnzimmer in Witzenhausen.
Seit März begleitet Milena* eine Gruppe durch einen sechsteiligen Kurs an der Volkshochschule - weitere Kurse sind für den Herbst geplant.
Gleichzeitig wird diese Arbeit auch darüber hinaus sichtbarer: Im Februar lief eine Radiofolge zur Tiefenökologie mit uns im Werra-Meißner-Kreis.
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